Wie vieles im Leben begann es mit einer Suche. Der Suche eines Programmierers nach aktueller Fachliteratur zu dBASE, besonders der neuen Windows-Versionen von dBASE. Gefunden habe ich zwar keine aktuellen Bücher zu dBASE, aber dafür eine Marktlücke.
Damit war die Idee geboren. So ca. 2002 war das schon. Mehr ging aber erstmal nicht, aufgrund damaliger Projektaufträge und grossem Engagement für eine (auch mit dBASE entwickelte) Börsensoftware für Investmentfonds blieb mir keine Zeit für anderes übrig.
Mit den Jahren ging die Arbeit für meine (inzwischen verkaufte) Börsensoftware namens Avalonia etwas zurück. Diverse kleinere Aufträge, darunter zahlreiche dBASE/DOS nach dBASE/Windows Konvertierungen folgten. Und viele Anfragen nach dBASE-Büchern.
Endlich, im Frühjahr 2005, war genug Zeit. Meine Kunden fragten weiterhin nach dBASE-Büchern, die es bis dahin immer noch nicht gab. Ein toter Markt? Traut sich keiner? Kein Potential? Oder eine verkannte Marktlücke? Dann nix wie rein, bevor´s andere machen ...
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Herbst 2005, es ist geschafft! Und aus dem geplanten Buch wurden sogar zwei. Zweimal 300 Seiten, zweimal dutzende ScreenShots, die Texte schreiben, Programme testen, korrigieren, probelesen, überarbeiten, ausdrucken, überarbeiten, da was ändern, dort was korrigieren ...
Zeitaufwand? Schwer zu sagen, hab ich nie aufgeschrieben, ist vielleicht auch besser so ... Das schreiben geht aber meist wie von selbst, TextMaker (von SoftMaker GmbH) starten, kurz durchatmen, tipp, tipp, tipp ... An guten Tagen bis zu 15 Seiten, aber das schwankt. Das hört sich viel und schnell an, aber Überarbeitung und Feinschliff danach ist 3x soviel Aufwand!
Dann der Druckauftrag zu Books on Demand und ab Mitte November 2005 sind Band 1 und Band 2 lieferbar. Als Paperback, das ist günstiger als Hardcover. Viele Anfragen und Bestellungen liegen bereits vor. Das ermutigt und bestätigt mich, vielen Dank dafür!
Warum kein "etablierter" Verlag? Einige haben abgelehnt ("kein Markt für sowas"). Wirklich? Glaub ich nicht, also auf eigenes Risiko. Wenn´s gut geht bleibt mir mehr vom Verkaufspreis. Wenn´s schlecht läuft bin ich eben um eine Erfahrung reicher, das ist ja auch was wert.
Ach ja, die tollen Titelbilder hab ich bei Hunger und Simmeth machen lassen. Bei genug Interesse stell ich sie hier evtl. zum Download als Desktop-Hintergrund bereit, mal sehen ...
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Dazu schrieb ich im Herbst 2005: Tia ... Ideen und Pläne für weitere Ausgaben hab ich genug. Wenn es sich lohnt wird es sie geben, schon in 2006 könnten die ersten Folgebände erscheinen. Das geht aber nur, wenn sich 1 & 2 rechnen, sei es direkt (durch Verkäufe) oder indirekt (durch darüber gewonnene Neukunden für meine Firma). In ein paar Monaten werd ich´s wohl wissen ...
Und Ende Sommer 2006 ist es soweit: Danke! Danke allen Käufern der ersten zwei Bände, danke dass durch Sie meine "magische Grenze" an verkauften Stückzahlen erreicht wurde, danke dass es jetzt weiter gehen kann. Im Herbst 2006 erschien dBASE lebt! Band 3, mal sehen wie es weiter geht ...
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Warum dieser Titel: dBASE lebt! Weil ich oft genug sogar langjährigen DOS-Programmierern sagen musste "ja wirklich, es gibt dBASE auch für Windows, dBASE ist nicht tot, dBASE lebt!". Und weil der Titel auffällt. Ohne "etablierten" Verlag bleibt schliesslich auch das Marketing bei mir hängen, da kann ein auffälliger Titel nicht schaden ...
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